Aufgabe: Gestaltet einen Banner im Format 600x150 mit eurem Usernamen, indem ihr die Werkzeuge von GIMP ausprobiert


Tutorial 1: Werkzeuge in GIMP


Ziel

Funktion der folgenden Werkzeuge kennen und nutzen können:

Werkzeuge


So öffnet ihr eine neue Zeichenfläche:

Ihr werdet aufgefordert, ein Format einzugeben. In unserem Fall ist das 150 Pixel Höhe und 600 Pixel Breite.



Mit diesen beiden Werkzeugen könnt ihr Teile eines Bildes auswählen und z.B in die Zwischenablage kopieren (Ctrl-C oder Bearbeiten - Kopieren) und an einem anderen Ort wieder einfügen (Ctrl-V oder Bearbeiten - Einfügen).



Mit dem Lasso könnt ihr durch klicken und ziehen eine eigene Fläche bestimmen, die ihr auswählen wollt. Mit dem Zauberstab könnt ihr eine ganze Fläche, die eine ähnliche Farbe hat auswählen. Im Werkzeugfenster könnt ihr unter "Schwelle" einstellen, wie empfindlich der Zauberstab sein soll. Je höher der Wert, desto mehr Farben wird er als Einheitlich erkennen.



Wenn ihr mit der Pipette auf eine bestimmte Farbe klickt, so wird diese als Malfarbe ausgewählt. Dies könnt ihr dann im Werkzeugfenster sehen (siehe weiter unten "Vorder- und Hintergrundfarbe")



Mit diesem Werkzeug könnt ihr ausgewählte Bereiche und neu eingefügte Objekte verschieben. Einfach die linke Maustaste gedrückt halten und die Auswahl verschieben. Wenn man dann neben das Objekt klickt, so wird es "verankert". Das heisst, ihr könnt es nicht mehr verschieben und müsst es wieder neu mit einem entsprechenden Werkzeug auswählen. Habt ihr euch aus Versehen verklickt, so könnt ihr das Verankern rückgängig machen (Ctrl-Z oder Bearbeiten - Rückgängig).



Mit diesen Werkzeugen könnt ihr ein Bild drehen und die Grösse ändern. Es geht ein neues Fenster auf, in dem ihr Werte eingeben könnt. Das muss man aber nicht machen, sondern man kann auch einfach alles mit der Maus so ziehen, wie man will. Danach im neuen Fenster auf "Rotieren" bzw "Skalieren" klicken, damit der Schritt übernommen wird.



Mit dem Scher-Werkzeug wird das Bild ausgeschert, mit dem Perspektiven-Werkzeug kann man das Bild an den Ecken verziehen. Auch bei diesen beiden Werkzeugen geht ein zusätzliches Fenster auf, in dem man die Veränderung erst bestätigen muss, damit sie übernommen wird.



Ein Klick mit diesem Werkzeug spiegelt ein Bild.



Eines der wichtigsten Werkzeuge. Im Werkzeugfenster findet ihr drei verschiedene Füllarten: VG-Farbe (Vordergrundfarbe), HG-Farbe (Hintergrundfarbe) und Muster. Für die Farben siehe weiter unten ("Vorder- und Hintergrundfarbe"). In GIMP sind auch bereits viele Muster enthalten, mit denen man eine Fläche füllen kann. Am einfachsten ist es, mit einem Auswahlwerkzeug eine Fläche auszuwählen und dann durch Klicken diese mit der Farbe bzw dem Muster zu füllen.



Mit beiden Werkzeugen kann mit der Vordergrundfarbe gezeichnet werden.



Mit diesem Werkzeug kann man Teile des Bildes wegradieren.



Das Wassertropfwerkzeug lässt den berührten Teil des Bildes verschwimmen. Im Werkzeugfenster kann unter "Verknüpfungsart" auch "Schärfen" eingestellt werden. Ergo wird dann das Bild geschärft. Mit dem Fingerwerkzeug kann man das Bild verschmieren.



Mit diesem Werkzeug kann man einen Text ins Bild einfügen. Einfach auf die gewünschte Stelle im Bild klicken und schon geht ein separates Fenster auf, in den man den Text eingibt. Im Werkzeugfenster kann man Einstellungen wie Schriftart und Grösse vornehmen.



Das ist kein eigentlich Werkzeug, sondern setzt die Vorder- und Hintergrundfarbe, mit der man zeichnen bzw einen Bereich mit dem Füllwerkzeug ausfüllen kann. Klickt man darauf geht eine Palette auf, in der man jeder erdenkliche Farbe auswählen kann.

Um das Bild zu speichern wählt ihr jetzt ganz einfach Datei -> Speichern unter. Nun müsst ihr der Datei noch einen Namen geben und wählen, wo ihr sie speichern wollt. Wählt als Endung für die Datei ".jpg", wenn ihr sicher seit, dass ihr das Bild später nicht mehr bearbeiten wollte. Dann wird es platzsparend im am häufigsten verwendeten Format gespeichert. Das Gimp-eigene Format lautet ".xcf". Wenn ihr dem Bild diese Endung gebt, dann könnt ihr jederzeit das Bild mit all seinen Ebenen wieder öffnen und weiter bearbeiten. Dieses Format kann jedoch nicht dazu verwendet werden, um das Bild zu verschicken, hochzuladen oder andersweitig zu verwenden. Es ist ein reines Arbeitsformat. Speichert ihr das Bild als ".png" ab, so bleiben allfällige Transparenzen erhalten. Dieses Format werden wir allerdings nicht benötigen.

Nun kennt ihr die wichtigsten Werkzeuge von GIMP. Natürlich gibt es noch eine Unmenge mehr Möglichkeiten, ein Bild zu bearbeiten. Wer sich dafür interessiert, der kann eines der zahlreichen GIMP-Tutorials durcharbeiten, die es im Netz gibt, oder ganz einfach selber ausprobieren, was mit dem Programm sonst noch so möglich ist.