Aufgabe: Erstelle ein Kleidungsstück, das auf einer einfachen Realtextur von Gojane basiert


Tutorial 8: Einfache Realtexturen

Viele Modelabels, Versandhäuser und Kleiderketten haben Onlineshops, wo man die Wahre von allen Seiten anschauen kann. Eine der bekanntesten und meistgenutzen solchen Texturquellen ist Gojane. Oben seht ihr vier Beispiele von Top. Nicht jede Textur ist gleich gut auf Sims-Kleidung übertragbar. Manchmal liegt es am Muster, manchmal am Schnitt, und manchmal an beidem.


Zuerst wollen wir also mit etwas Einfachem anfangen. Ich habe dazu die das erste Top der oberen Beispiele gewählt. Im Bodyshop suche ich mir nun einen Mesh, der dazu passen würde.


Sowohl die Texturdatei des Kleidungsstücks wie auch die Vorlage öffne ich jetzt mit GIMP. Da dieses Kleidungsstück symmetrisch im Muster ist, markiere und kopiere ich nur eine Hälfte des Vorderteils.


Ich füge das kopierte Stück in meine Textur ein und schiebe es auf die Mitte des Vorderteils. Schnell ist klar, dass das Stück zu klein ist.


Ich muss das kopierte Teil also ein wenig strecken, damit es auch die Seiten des T-Shirts deckt.


Nach dem Strecken kopiere ich das immer noch markierte Stück. Ich füge die Kopie ein und schiebe sie über die andere Hälfte des Shirts. Mithilfe des Spiegelwerkzeugs spiegle ich die Kopie vertikal und schiebe das Stück so zur Mitte, dass man keine Naht sieht.


Ich habe jetzt eine einheitliche, symmetrische Vorderseite. Die Rückseite des Shirts hat dasselbe Muster, also markiere ich den Stoff auf der Vorderseite, kopiere ihn und füge die Kopie ein. Ich schiebe das Stück dann auf die Rückseite des Shirts auf der linken Seite des Textur.


Wenn ich jetzt speichere und mir das Ganze im Bodyshop ansehe, so sehe ich, dass an der Seite eine hässliche Naht entsteht. Die Streifen gehen nicht sauber ineinander über. Das wollen wir jetzt noch korrigieren.


Ich gehe zurück zur Textur und verschiebe das Rückenteil nach oben oder nach unten. Ich kann jedes Mal zwischenspeichern und im Bodyshop kontrollieren, ob die Übergänge passen. Sobald das der Fall ist, speicher ich das ganze ab.


Fehlen noch die Ärmel. Da auch die Ärmel dasselbe Muster habe, kopiere ich einfach den oberen Teil der Textur.


Ich füge die Kopie in die Textur ein und schiebe das Stück über den Teil, der die Ärmel bestimmt. Das mache ich mit allen drei Teilbereichen so.


Das Shirt hat jetzt eine neue, real existierende Textur erhalten. Ein Vorteil von Realvorlagen ist, dass meistens schon Falten und Schatten dort vorhanden sind, wo sie hingehören, und wir diese nicht noch nachträglich aufmalen müssen.